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      <LATEX language="en">Elements of Mathematical Logic</LATEX>
      <LATEX language="de">Anfangsgründe der mathematischen Logik</LATEX>
    </TITLE>
    <ABSTRACT>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
          In this text a formal language is presented which enables us to describe all domains of 
          mathematics. It is a first order predicate calculus with equality based on the text 
          \emph{Elements of Mathematical Logic} from P.~S.~Novikov. The logical axioms and 
          basic rules originate from the book \emph{Principles of Mathematical Logic 
          (Grundz{\"u}ge der theoretischen Logik)} (1928) by D.~Hilbert and W.~Ackermann.

          \par
          This document is not finished and is updated from time to time.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          In diesem Text wird eine formale Sprache vorgestellt in der alle bereiche der Mathematik
          beschrieben werden können. Es handelt sich um eine Prädikatenlogik erster Stufe mit
          Gleichheit, die auf dem Text \emph{Grundz{\"u}ge der mathematischen Logik} von 
          P.~S.~Novikov beruhen. Die logischen Axiome und Basisregeln haben ihren Ursprung in
          dem Buch \emph{Grundzüge der theoretischen Logik} (1928) von D.~Hilbert und W.~Ackermann.
         
          \par
          Dieses Dokument ist noch nicht fertiggestellt und wird von Zeit zu Zeit aktualisiert.
        ]]>
      </LATEX>
    </ABSTRACT>
    <AUTHORS>
      <AUTHOR email="michael@meyling.com">
        <NAME>
          <LATEX language="de">
            Michael Meyling
          </LATEX>
        </NAME>
      </AUTHOR>
    </AUTHORS>
    <USEDBY>
      <SPECIFICATION name="qedeq_set_theory_v1" ruleVersion="1.00.00">
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  <CHAPTER noNumber="true">
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Summary\index{summary}
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Zusammenfassung\index{Zusammenfassung}
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[

          The project \textbf{Hilbert II} deals with the formal presentation and documentation of
          mathematical knowledge. For this reason \textbf{Hilbert II} provides a program suite to
          accomplish that tasks. The concrete documentation of mathematical basics is also a purpose
          of this project.   
          For further informations about the \textbf{Hilbert II} project see under
          \url{http://www.qedeq.org/index_de.html}.

          \par
          This document describes the logical axoims and the rules and meta rules that are used to
          derive new propositions.

          \par
          The presentation is axiomatic and in a formal form. A formal calculus is given that enables
          us to derive all true formulas. Additional derived rules, definitions, abbreviations and
          syntax extensions basically correspond with the mathematical practice.

          \par
          This document is also written in a formal language, the original text is a XML file with a syntax
          defined by the XSD \url{http://www.qedeq.org/current/xml/qedeq.xsd}.

          \par
          This document is work in progress and is updated from time to time. Especially at the locations
          marked by {\glqq+++\grqq} additions or changes will take place.

        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[

          Das Projekt \textbf{Hilbert II} beschäftigt sich mit der formalen Darstellung und Dokumentation 
          von mathematischem Wissen. Dazu stellt \textbf{Hilbert II} eine Programmsuite zur Lösung 
          der damit zusammenhängenden Aufgaben bereit. Auch die konkrete Dokumentation mathematischen Grundlagenwissens 
          mit diesen Hilfsmitteln gehört zum Ziel dieses Projekts. 
          Für weitere Information über das Projekt \textbf{Hilbert II} siehe auch unter
          \url{http://www.qedeq.org/index_de.html}.

          \par
          Dieses Dokument beschreibt die logischen Axiome, Schluss- und Metaregeln mit denen logische
          Schlüsse durchgeführt werden können.

          \par
          Die Darstellung erfolgt in axiomatischer Weise und in formaler Form. Dazu wird ein Kalkül
          angegeben, der es gestattet alle wahren Formeln abzuleiten. Weitere abgeleitete Regeln,
          Definitionen, Abkürzungen und Syntaxerweiterungen entsprechen im Wesentlichen der mathematischen
          Praxis.

          \par
          Dieses Dokument liegt auch selbst in einer formalen Sprache vor, der Ursprungstext ist eine XML-Datei, deren Syntax mittels der XSD \url{http://www.qedeq.org/current/xml/qedeq.xsd} definiert wird.

          \par
          Dieses Dokument ist noch sehr in Arbeit und wird von Zeit zu Zeit aktualisiert. Insbesondere werden
          an den durch {\glqq+++\grqq} gekennzeichneten Stellen noch Ergänzungen oder Änderungen vorgenommen.

        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>
  </CHAPTER>
  <CHAPTER noNumber="true">
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Foreword
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Vorwort
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[

          The whole mathematical universium can be unfolded by set--theoretic means.
          Beside the set--theoretic axioms only logical axioms and rules are required.
          These elementary basics are sufficient to define the most complex mathematical structures and enable us to prove propositions for those structures.
          This approach can be fully formalized and can be reduced to simple manipulations
          of character strings. The semantical interpretation of these character strings represent the mathematical universum.

          \par
          It is more than convenient to introduce abbreviations and use further derivation rules. But these comforts could be eliminated and replaced by the basic terms at any time\footnote{At least this is theoretically possible. This transformation is not in each case practically realisable due to restrictions in time and space. For example it is not possible to write down the natural number $1,000,000,000$ completely in set notation.}.

          \par
          This project has its source in a childhood dream to undertake a formalization of mathematics. In the meantime the technical possibilities are highly developed so that a realisation seems within reach.

          \par
          Special thanks go to the professors \emph{W.~Kerby} and \emph{V.~Günther} of the university of Hamburg for their inspiring lectures about logic and axiomatic set theory. Without these important impulses this project would not exist.
          
          \par
          I am deeply grateful to my wife \emph{Gesine~Dräger} and our son \emph{Lennart} for their support and patience.          

          \par
          \vspace*{1cm} Hamburg, January, 2007 \\
          \hspace*{\fill} Michael Meyling

        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[

          Das ganze Universium der Mathematik kann mit den Mitteln der Mengenlehre
          entfaltet werden. Außer den Axiomen der Mengenlehre werden dazu nur noch
          logische Axiome und Regeln benötigt. Diese elementaren Grundlagen 
          genügen, um die komplexesten mathematischen Strukturen zu definieren und
          Sätze über solche Strukturen beweisen zu können. Dieses Vorgehen lässt 
          sich vollständig formalisieren und auf die einfache Manipulation von 
          Zeichenketten zurückführen. Die inhaltliche Deutung der Zeichenfolgen 
          stellt dann das mathematische Universum dar.

          \par
          Dabei ist es natürlich mehr als nur bequem, Abkürzungen einzuführen und 
          weitere abgeleitete Regeln zu verwenden. Diese Bequemlichkeiten können 
          aber jederzeit\footnote{Zumindest ist eine solche Rückführung theoretisch 
          immer möglich. Praktisch kann sie jedoch an der Endlichkeit der zur
          Verfügung stehenden Zeit und des nutzbaren Raums scheitern. So wird es 
          sicherlich nicht möglich sein, die natürliche Zahl $1.000.000.000$ in 
          Mengenschreibweise anzugeben.} eliminiert und durch die grundlegenden 
          Begrifflichkeiten ersetzt werden.

          \par
          Dieses Projekt entspringt meinem Kindheitstraum eine solche 
          Formalisierung konkret vorzunehmen. Inzwischen sind die technischen 
          Möglichkeiten so weit entwickelt, dass eine Realisierung möglich 
          erscheint.

          \par
          Dank gebührt den Professoren \emph{W.~Kerby} und \emph{V.~Günther} der 
          Hamburger Universität für ihre inspirierenden Vorlesungen zu den Themen 
          Logik und Axiomatische Mengenlehre. Ohne diese entscheidenden Impulse 
          hätte es dieses Projekt nie gegeben.

          \par
          Besondere Dank geht an meine Frau \emph{Gesine~Dräger} und unseren Sohn
          \emph{Lennart} für ihre Unterstützung und ihr Verständnis für ihnen 
          fehlende Zeit -- wobei der Verständnisgrad unseres Kleinkinds vielleicht 
          noch nicht so stark ausgeprägt ist.

          \par
          \vspace*{1cm} Hamburg, january 2007 \\
          \hspace*{\fill} Michael Meyling

        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>
  </CHAPTER>
  <CHAPTER noNumber="true">
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Introduction
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Einleitung
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[

          At the beginning we quote \emph{D. Hilbert} from the lecture {\glqq The Logical Basis of Mathematics\grqq}, September 1922\footnote{Lecture given at the Deutsche Naturforscher-Gesellschaft, September 1922.}.

          \par
          \begin{quote} {
          \glqq The fundamental idea of my proof theory is the following:
          
          \par
          All the propositions that constitute in mathematics are converted into formulas, so that mathematics proper becomes all inventory of formulas. These differ from the ordinary formulas of mathematics only in that, besides the ordinary signs, the logical signs
          especially {\glqq implies\grqq} ($\rightarrow$) and for {\glqq not\grqq} 
          ($\bar{\quad}$) occur in them. 
          Certain formulas, which serve as building blocks for the formal edifice of mathematics, are called axioms. A proof is an array that must be given as such to our perceptual intuition of it of inferences according to the schema\\
          \begin{eqnarray*}
          & A & \\
          & A \rightarrow B& \\
          \cline{2-3}
           & B &
          \end{eqnarray*}
          where each of the premises, that is, the formulae, $A$ and 
          $A \rightarrow B$ in the array either is an axiom or directly from an axiom by substitution, or else coincides with the end formula $B$ of an inference occurring earlier in the proof or results from it by substitution. A formula is said to be provable if it is either an axiom or the end formula of a proof.\grqq}
          \end{quote}

          \par
          In the 1928 published book \emph{Grundzüge der theoretischen Logik} (Principles of Theoretical Logic) \emph{D.~Hilbert} and \emph{W.~Ackermann} formalized propositional calculus in a way that build the basis for the logical system used here. 
          1959 \emph{P.~S.~Novikov} specified a refined axiom and rule system for predicate calculus.
          
          \par
          In this text we present a first order predicate calculus with identity and functors
          that is the starting basis for the development of the mathematical theory.
          Only the results without any proofs and in short form are given in the following.
          
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[

          An den Anfang sei ein Zitat aus einem von \emph{D. Hilbert} im September
          1922 gehaltenen Vortrag\footnote{Vortrag, gehalten in der Deutschen 
          Naturforscher-Gesellschaft. September 1922.} mit dem programmatischen 
          Titel {\glqq Die logischen Grundlagen der Mathematik\grqq} gesetzt.

          \par
          \begin{quote} {
          \glqq Der Grundgedanke meiner Beweistheorie ist folgender:
          \par
          Alles, was im bisherigen Sinne die Mathematik ausmacht, wird streng 
          formalisiert, so daß die eigentliche Mathematik oder die Mathematik in
          engerem Sinne zu einem Bestande an Formeln wird. Diese unterscheiden 
          sich von den gewöhnlichen Formeln der Mathematik nur dadurch, daß außer 
          den gewöhnlichen Zeichen noch die logischen Zeichen, insbesondere die 
          für {\glqq folgt\grqq} ($\rightarrow$) und für {\glqq nicht\grqq} 
          ($\bar{\quad}$) darin vorkommen. Gewisse Formeln, die als Bausteine des 
          formalen Gebäudes der Mathematik dienen, werden Axiome genannt. Ein 
          Beweis ist die Figur, die uns als solche anschaulich vorliegen muß; er
          besteht aus Schlüssen vermöge des Schlußschemas\\
          \begin{eqnarray*}
          & A & \\
          & A \rightarrow B& \\
          \cline{2-3}
           & B &
          \end{eqnarray*}
          wo jedesmal die Prämissen, d.~h. die betreffenden Formeln $A$ und 
          $A \rightarrow B$ jede entweder ein Axiom ist bzw. direkt durch 
          Einsetzung aus einem Axiom entsteht oder mit der Endformel $B$
          eines Schlusses übereinstimmt, der vorher im Beweise vorkommt bzw. 
          durch Einsetzung aus einer solchen Endformel entsteht. Eine Formel soll
          beweisbar heißen, wenn sie entweder ein Axiom ist bzw. durch Einsetzen 
          aus einem Axiom entsteht oder die Endformel eines Beweises ist.\grqq}
          \end{quote}

          \par
          In dem 1928 erschienenen Buch \emph{Grundzüge der theoretischen Logik} 
          formulierten \emph{D.~Hilbert} und \emph{W.~Ackermann} ein 
          axiomatisches System der Aussagenlogik, welches die Ausgangsbasis für 
          das hier verwendete bildet. Durch das von \emph{P.~S.~Novikov} 1959 
          angegebene Axiomensystem und Regelwerk der Prädikatenlogik wird das 
          System verfeinert.
          
          \par
          In diesem Text wird ein Prädikatenkalkül erster Stufe mit Identität 
          und Funktoren vorgestellt, der die Ausgangsbasis für die Entwicklung 
          der mathematischen Theorie darstellt. Es werden im Folgenden  nur die 
          Ergebnisse ohne weitere Beweise und in knapper Form präsentiert.

        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>
  </CHAPTER>
  <CHAPTER>
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Language
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Sprache
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[

          Am Anfang steht die Logik. Sie stellt das Rüstzeug zur Argumentation bereit. Sie hilft beim Gewinnen von neuen Aussagen aus bereits vorhandenen. Sie ist universell anwendbar. 
          
          Die Grundlagen der bei \textbf{Hilbert II} verwendeten Logik werden hier
          zusammengestellt. Die folgende Kalkülsprache und ihre Axiome basieren 
          auf den Formulierungen von \emph{D.~Hilbert}, \emph{W.~Ackermann}, 
          \emph{P.~Bernays} und \emph{P.~S.~Novikov}. Aus den hier angegebenen 
          logischen Axiomen und den elementaren Schlussregeln können weitere 
          Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden. Erst diese neuen Metaregeln führen 
          zu einer komfortablen logischen Argumentation.

        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[

          At the beginning there is logic. Logic is the analysis of methods of reasoning. It helps to derive new propositions from already given ones. Logic is universally applicable.

          The logical foundation of \textbf{Hilbert II} will be introduced here.
          The language of our calculus bases on the formalisations of \emph{D.~Hilbert}, \emph{W.~Ackermann}, \emph{P.~Bernays} and \emph{P.~S.~Novikov}. New rules can be derived from the herein presented. Only these meta rules lead to a smooth flowing logical argumentation.

        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>
    
    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           Terms\index{term} and Formulas\index{formula}
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Terme\index{Term} und Formeln\index{Formel}
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="en">
          <![CDATA[
            We use the \emph{logical symbols} 
            $L = \{$ \mbox{`$\neg$'}, \mbox{`$\vee$'}, \mbox{`$\wedge$'}, 
            \mbox{`$\leftrightarrow$'}, \mbox{`$\rightarrow$'}, \mbox{`$\forall$'},
            \mbox{`$\exists$'} $\}$, 
            the \emph{predicate constants}\index{predicate constant}\index{constant!predicate}
            $C = \{c^k_i~|~i, k \in \omega\}$, 
            the 
            \emph{function variables}\index{function variable}\index{variable!function}\footnote{Function variables are used for a shorter notation. For example writing an identity proposition
            $x = y \rightarrow f(x) = f(y)$. 
            Also this introduction prepares for the syntax extension for functional classes.} 
            $F = \{f^k_i~|~i, k \in \omega \land k > 0\}$, the 
            \emph{function constants}\index{function constant}\index{constant!function}\footnote{Function constants are also introduced for convenience and are used for direct defined class functions. For example to define building of the power class operator, the union and intersection operator and the successor function. All these function constants can be interpreted as abbreviations.}
            $H = \{h^k_i~|~i, k \in \omega\}$, the 
            \emph{subject variables}\index{subject variable}\index{variable!subject} 
            $V = \{v_i~|~i \in \omega\}$, as well as
            \emph{predicate variables}\index{predicate variable}\index{variable!predicate}
            $P = \{p^k_i~|~i, k \in \omega\}$.\footnote{By $\omega$ we understand 
            the natural numbers including zero. All involved symbols are pairwise disjoint. Therefore we can conclude for example:
            $f^k_i = f^{k'}_{i'} \rightarrow (k = k' \land i = i')$
            and $h^k_i \neq v_j$.} 
            For the \emph{arity}\index{arity} or \emph{rank}\index{rank} of an operator we take the
            upper index. The set of predicate variables with zero arity is also called set of
            \emph{proposition variables}\index{proposition variable}\index{variable!proposition} or \emph{sentence letters}\index{sentence letters}:
            $A := \{p_i^0~|~i \in \omega \}$.
            For subject variables we write short hand certain lower letters:
            \mbox{$v_1 = $ `$u$'}, \mbox{$v_2 = $ `$v$'}, 
            \mbox{$v_3 = $ `$w$'}, \mbox{$v_4 = $ `$x$'}, \mbox{$v_5 = $ `$y$'},
            \mbox{$v_5 = $ `$z$'}.
            Furthermore we use the following short notations:
            for the predicate variables
            $p^n_1 = $ `$\phi$' und $p^n_2 = $ `$\psi$', where the appropriate arity $n$
            is calculated by counting the subsequent parameters,
            for the proposition variables
            $a_1 = $ `$A$', $a_2 = $ `$B$' and 
            $a_3 = $ `$C$', 
            for the function variables:
            $f^n_1 = $ `$f$' und $f^n_2 = $ `$g$', where again the appropriate arity $n$ is calculated by counting the subsequent parameters.
            All binary propositional operators are written in infix notation.
            Parentheses surrounding groups of operands and operators are necessary to indicate the intended order in which operations are to be performed. 
            E.~g. for the operator $\land$ with the parameters $A$ and $B$ we write 
            $(A \land B)$. 
            
            
            In the absence of parentheses the usual precedence rules determine the order of operations.
            Especially outermost parentheses are omitted.
            
            \par
            The operators have the order of precedence described below (starting with the highest).
            $$
            \begin{array}{c}
              \neg, \forall, \exists  \\
              \land \\
              \lor \\
              \rightarrow, \leftrightarrow \\
            \end{array}
            $$

            \par
            The term \emph{term\index{term}} is defined recursively as follows:

            \begin{enumerate}
            \item Every subject variable is a term. 
            \item Let $i, k \in \omega$ 
            and let $t_1$, \ldots, $t_k$ be terms. Then $h^k_i(t_1, \ldots, t_k)$ is a term
            and if $k > 0$, so $f^k_i(t_1, \ldots, t_k)$ is a term too.
            \end{enumerate}

            Therefore all zero arity function constants $\{h^0_i~|~i \in \omega\}$ are terms. They are called \emph{individual constants}\index{individual constant}\index{constant!individual}.\footnote{In an analogous manner subject variables might be defined as function variables of zero arity. Because subject variables play an importent role they have their own notation.}

            \par
            We define a \emph{formula\index{formula}} and the relations \emph{free}\index{bound
            subject variable}\index{subject variable!free} and \emph{bound}\index{bound subject variable}\index{subject variable!bound} subject variable recursivly as follows:

            \begin{enumerate}
            
            \item Every proposition variable is a formula. Such formulas contain no free or bound subject variables.
            
            \item If $p^k$ is a predicate variable with arity $k$ and $c^k$ is a 
            predicate constant with arity $k$ and $t_1, t_2, \ldots, t_k$ are terms, 
            then $p^k(t_1, t_2, \ldots t_k)$ and 
            $c^k(t_1, t_2, \ldots, t_k)$ are formulas.
            All subject variables that occur at least in one of $t_1, t_2, \ldots, t_k$ are free subject variables. Bound subject variables doesn't occur.\footnote{This second item includes the first one, which is only listed for clarity.} 
            
            \item Let $\alpha, \beta$ be formulas in which no subject variables occur bound in one formula and free in the other. Then $\neg \alpha$, $(\alpha \land \beta)$, 
            $(\alpha \lor \beta)$, $(\alpha \rightarrow \beta)$ and
            $(\alpha \leftrightarrow \beta)$ are also formulas. Subject variables which occur free (respectively bound) in $\alpha$ or $\beta$ stay free (respectively bound).
            
            \item If in the formula $\alpha$ the subject variable $x_1$ occurs not bound\footnote{This means that $x_1$ is free in the formula or doesn't occur at all.}, 
            then also $\forall x_1~\alpha$ and $\exists x_1~\alpha$ are 
            formulas. The symbol $\forall$ is called
            \emph{universal quantifier}\index{universal quantifier}\index{quantifier!universal} and $\exists$ 
            as
            \emph{existential quantifier}\index{existential quantifier}\index{quantifier!existential}.
            
            Except for $x_1$ all free subject variables of $\alpha$ stay free. All bound subject variables are still bound and additionally $x_1$ is bound too.
            
            \end{enumerate}
            
            All formulas that are only built by usage of 1. and 3. are called formulas of the \emph{propositional calculus}\index{propositional calculus}\index{calculus!propositional}.
            
            \par
            For each formula $\alpha$ the following proposition holds: the set of free subject variables is disjoint with the set of bound subject variables..\footnote{
            Other formalizations allow for example $\forall x_1~\alpha$ also if
            $x_1$ occurs already bound within $\alpha$. Also propositions like
            $\alpha(x) \land (\forall x_1 \beta)$ are allowed. In this formalizations
            free and bound are defined for a single occurrence of a variable.}
            
            \par
            If a formula has the form $\forall x_1 ~ \alpha$ respectively
            $\exists x_1 ~ \alpha$ then the formula $\alpha$ is called the
            \emph{scope}\index{scope}\index{quantifier!scope} of the quantifier $\forall$ respectively $\exists$.
            
            \par
            All formulas that are used to build up a formula by 1. to 4. are called \emph{part formulas}\index{part formula}\index{formula!part}. 

          ]]>
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[
          
            Als Symbole kommen die \emph{logischen Symbole} 
            $L = \{$ \mbox{`$\neg$'}, \mbox{`$\vee$'}, \mbox{`$\wedge$'}, 
            \mbox{`$\leftrightarrow$'}, \mbox{`$\rightarrow$'}, \mbox{`$\forall$'},
            \mbox{`$\exists$'} $\}$, die 
            \emph{Prädikatenkonstanten}\index{Prädikatenkonstante}\index{Konstante!Prädikaten-}
            $C = \{c^k_i~|~i, k \in \omega\}$, die 
            \emph{Funktionsvariablen}\index{Funktionsvariablen}\index{Variable!Funktions-}\footnote{Funktionsvariablen
            dienen der einfacheren Notation und werden beispielsweise zur 
            Formulierung eines identitätslogischen Satzes benötigt: 
            $x = y \rightarrow f(x) = f(y)$. 
            Ausserdem bereitet ihre Einführung die spätere Syntaxerweiterung zur 
            Anwendung von funktionalen Klassen vor.} 
            $F = \{f^k_i~|~i, k \in \omega \land k > 0\}$, die 
            \emph{Funktionskonstanten}\index{Funktionskonstanten}\index{Konstante!Funktions-}\footnote{Funktionskonstanten
            dienen ebenfalls der Bequemlichkeit und werden später für direkt 
            definierte Klassenfunktionen verwendet. So zum Beispiel zur 
            Potenzklassenbildung, zur Vereinigungsklassenbildung und für die
            Nachfolgerfunktion. All diese Funktionskonstanten können auch als 
            Abkürzungen verstanden werden.}
            $H = \{h^k_i~|~i, k \in \omega\}$, die 
            \emph{Subjektvariablen}\index{Subjektvariable}\index{Variable!Subjekt-} 
            $V = \{v_i~|~i \in \omega\}$, sowie die
            \emph{Prädikatenvariablen}\index{Prädikatenvariable}\index{Variable!Prädikaten-}
            $P = \{p^k_i~|~i, k \in \omega\}$ vor.\footnote{Unter $\omega$ werden 
            die natürlichen Zahlen, die Null eingeschlossen, verstanden. Alle bei 
            den Mengenbildungen beteiligten Symbole werden als paarweise
            verschieden vorausgesetzt. Das bedeutet z.~B.: 
            $f^k_i = f^{k'}_{i'} \rightarrow (k = k' \land i = i')$
            und $h^k_i \neq v_j$.} Unter der \emph{Stellenzahl} eines Operators wird
            der obere Index verstanden. Die Menge der nullstelligen 
            Prädikatenvariablen wird auch als Menge der
            \emph{Aussagenvariablen}\index{Aussagenvariable}\index{Variable!Aussagen-} 
            bezeichnet: $A := \{p_i^0~|~i \in \omega \}$. 
            Für die Subjektvariablen werden abkürzend auch bestimmte Kleinbuchstaben
            geschrieben. Die Kleinbuchstaben stehen für verschiedene 
            Subjektvariablen: \mbox{$v_1 = $ `$u$'}, \mbox{$v_2 = $ `$v$'}, 
            \mbox{$v_3 = $ `$w$'}, \mbox{$v_4 = $ `$x$'}, \mbox{$v_5 = $ `$y$'},
            \mbox{$v_5 = $ `$z$'}. 
            Weiter werden als Abkürzungen verwendet: für die Prädikatenvariablen 
            $p^n_1 = $ `$\phi$' und $p^n_2 = $ `$\psi$', wobei die jeweilige 
            Stellenanzahl $n$ aus der Anzahl der nachfolgenden Parameter ermittelt 
            wird, für die Aussagenvariablen $a_1 = $ `$A$', $a_2 = $ `$B$' und 
            $a_3 = $ `$C$'. Als Abkürzungen für Funktionsvariablen wird festgelegt 
            $f^n_1 = $ `$f$' und $f^n_2 = $ `$g$', wobei wiederum die jeweilige 
            Stellenanzahl $n$ aus der Anzahl der nachfolgenden Parameter ermittelt 
            wird. Bei allen aussagenlogischen zwei\-stelligen Operatoren wird der 
            leichteren Lesbarkeit wegen die Infixschreibweise benutzt, dabei werden 
            die Symbole `(' und `)' verwandt. 
            D.~h. für den Operator $\land$ mit den Argumenten $A$ und $B$ wird 
            $(A \land B)$ geschrieben. 
            Es gelten die üblichen Operatorprioritäten und die dazugehörigen 
            Klammerregeln. Insbesondere die äußeren Klammern werden in der Regel 
            weggelassen.

            \par
            Nachfolgend werden die Operatoren mit absteigender Priorität aufgelistet.
            $$
            \begin{array}{c}
              \neg, \forall, \exists  \\
              \land \\
              \lor \\
              \rightarrow, \leftrightarrow \\
            \end{array}
            $$

            \par
            Der Begriff \emph{Term\index{Term}} wird im Folgenden rekursiv 
            definiert:

            \begin{enumerate}
            \item Jede Subjektvariable ist ein Term. \item Seien $i, k \in \omega$ 
            und $t_1$, \ldots, $t_k$ Terme. Dann ist auch $h^k_i(t_1, \ldots, t_k)$
            und falls $k > 0$, so auch $f^k_i(t_1, \ldots, t_k)$ ein Term.
            \end{enumerate}

            Alle nullstelligen Funktionskonstanten $\{h^0_i~|~i, \in \omega\}$ sind 
            demzufolge Terme, sie werden auch \emph{Individuenkonstanten}\index{Individuenkonstante}\index{Konstante!Individuen-} 
            genannt.\footnote{Analog dazu könnten Subjektvariablen auch als 
            nullstellige Funktionsvariablen definiert werden. Da die 
            Subjektvariablen jedoch eine hervorgehobene Rolle spielen, werden sie 
            auch gesondert bezeichnet.}

            \par
            Die Begriffe \emph{Formel\index{Formel}}, \emph{freie\index{freie
            Subjektvariable}\index{Subjektvariable!freie}} und 
            \emph{gebundene\index{gebundene 
            Subjektvariable}\index{Subjektvariable!gebundene}} Subjektvariable 
            werden rekursiv wie folgt definiert:

            \begin{enumerate}
            
            \item Jede Aussagenvariable ist eine Formel, solche Formeln enthalten 
            keine freien oder gebundenen Subjektvariablen. 
            \item Ist $p^k$ eine $k$-stellige Prädikatenvariable und $c^k$ eine 
            $k$-stellige Prädikatenkonstante und sind $t_1, t_2, \ldots, t_k$ Terme, 
            so sind $p^k(t_1, t_2, \ldots t_k)$ und 
            $c^k(t_1, t_2, \ldots, t_k)$ Formeln. Dabei gelten alle in 
            $t_1, t_2, \ldots, t_k$ vorkommenden Subjektvariablen als freie 
            Subjektvariablen, gebundene Subjektvariablen kommen nicht 
            vor.\footnote{Dieser zweite Punkt umfasst den ersten, welcher nur der 
            Anschaulichkeit wegen extra aufgeführt ist.} 
            
            \item Es seien $\alpha, \beta$ Formeln, in denen keine Subjektvariablen 
            vorkommen, die in einer Formel gebunden und in der anderen frei sind. 
            Dann sind auch $\neg \alpha$, $(\alpha \land \beta)$, 
            $(\alpha \lor \beta)$, $(\alpha \rightarrow \beta)$,
            $(\alpha \leftrightarrow \beta)$ Formeln. Subjektvariablen, welche in 
            $\alpha$ oder $\beta$ frei (bzw. gebunden) vorkommen, bleiben frei (bzw. 
            gebunden).
            
            \item Falls in der Formel $\alpha$ die Subjektvariable $x_1$ nicht
            gebunden vorkommt\footnote{D.~h. $x_1$ kommt höchstens frei vor.}, 
            dann sind auch $\forall x_1~\alpha$ und $\exists x_1~\alpha$ 
            Formeln. Dabei wird $\forall$ als
            \emph{Allquantor}\index{Allquantor}\index{Quantor!All-} und $\exists$ 
            als
            \emph{Existenzquantor}\index{Existenzquantor}\index{Quantor!Existenz-} 
            bezeichnet. Bis auf $x_1$ bleiben alle freien Subjektvariablen von 
            $\alpha$ auch frei, und zu den gebundenen Subjektvariablen von $\alpha$ 
            kommt $x_1$ hinzu. 
            
            \end{enumerate}
            Alle Formeln die nur durch Anwendung von 1. und 3. gebildet werden, 
            heißen Formeln der \emph{Aussagenalgebra}. 
            
            \par
            Es gilt für jede Formel $\alpha$: die Menge der freien und der
            gebundenen Subjektvariablen von $\alpha$ sind disjunkt.\footnote{
            Andere Formalisierungen erlauben z.~B. $\forall x_1~\alpha$ auch dann, wenn
            $x_1$ schon in $\alpha$ gebunden vorkommt. Auch Ausdrücke wie 
            $\alpha(x) \land (\forall x_1 \beta)$ sind erlaubt. Dort wird dann
            für ein einzelnes Vorkommen einer Variablen definiert ob es sich um ein
            freies oder gebundenes Vorkommen handelt.}
            
            \par
            Falls eine Formel die Gestalt $\forall x_1 ~ \alpha$ bzw. 
            $\exists x_1 ~ \alpha$ besitzt, dann heißt die Formel $\alpha$ der
            \emph{Wirkungsbereich} des Quantors $\forall$ bzw. $\exists$.
            
            \par
            Alle Formeln, die beim Aufbau einer Formel mittels 1. bis 4. benötigt
            werden, heißen \emph{Teilformeln}.

          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
    </SECTION>
  </CHAPTER>

  <CHAPTER>
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Axioms and Rules of Inference
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Axiome und Schlussregeln
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
          We now state the system of axioms for the predicate calculus and present the rules for obtaining new formulas from them.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          Nun geben wir das Axiomensystem für die Prädikatenlogik an und formulieren die Regeln um daraus neue Formeln zu gewinnen.
        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>
    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           Axioms\index{axioms!of predicate calculus}\index{predicate calculus!axioms}
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Axiome\index{Axiome!der Prädikatenlogik}\index{Prädikatenlogik!Axiome der}
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="en">
          <![CDATA[

            The logical operators of propositional calculus 
            \mbox{`$\neg$'}, \mbox{`$\vee$'}, \mbox{`$\wedge$'}, 
            \mbox{`$\leftrightarrow$'} und \mbox{`$\rightarrow$'}
            combine arbitrary \emph{propositions} to new propositions.
            A proposition is a statement that affirms or denies something and is either {\glqq true\grqq} or {\glqq false\grqq} (but not both).\footnote{Later on we will define
            the symbols $\top$ and $\bot$ as truth values.}
            
            The new ingredient of predicate calculus is quantification.
            
          ]]>
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[

            Die aussagenlogischen Operatoren
            \mbox{`$\neg$'}, \mbox{`$\vee$'}, \mbox{`$\wedge$'}, 
            \mbox{`$\leftrightarrow$'} und \mbox{`$\rightarrow$'}
            verknüpfen beliebige \emph{Aussagen} zu neuen Aussagen.
            Dabei verstehen wir unter einer Aussage eine Größe,
            die nur den Wert {\glqq wahr\grqq} und {\glqq falsch\grqq}
            annehmen kann.\footnote{Später werden wir für die Wahrheitswerte
            die Symbole $\top$ und $\bot$ definieren.}
            
            Für die Prädikatenlogik wird der Umgang mit Quantoren hinzugefügt. 
          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
      <SUBSECTIONS>

        <SUBSECTION>
          <TEXT>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[

                \par
                The binary operator \mbox{`$\vee$'} (logical disjunction) combines the
                two propositions $\alpha$ and $\beta$ into the new proposition 
                $\alpha \vee \beta$. It results in true if at least one of its operands is true.

                \par
                The unary operator \mbox{`$\neg$'} (logical negation) changes the truth
                value of a proposition $\alpha$. $\neg \alpha$ has a value of true when its operand is false and a value of false when its operand is true. 

                \par
                The \emph{logical implication} (\emph{if}) the, \emph{logical conjunction} (\emph{and}) and the \emph{logical equivalence} (\emph{biconditional}) are defined as abbreviations.
                \footnote{Actually the symbols $\wedge, \rightarrow, \leftrightarrow$ are defined later on and are a syntax extension. But for convenience these symbols are already part of the logical language.}

              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[

                Der zweistellige Operator \mbox{`$\vee$'} (Oder-Verknüpfung) legt
                für die Aussagen $\alpha$ und $\beta$ die neue Aussage 
                $\alpha \vee \beta$ fest. Sie ist dann und nur dann wahr, wenn 
                wenigstens eine der ursprünglichen Aussagen wahr ist.

                \par
                Durch den einstelligen Operator \mbox{`$\neg$'} wird zu einer Aussage
                $\alpha$ ihre \emph{Negation} definiert. $\neg \alpha$ ist falsch,
                wenn $\alpha$ wahr ist und wahr wenn $\alpha$ falsch ist.
            
                \par
                Die Implikation, die Und-Verknüpfung und die logische Äquivalenz werden als 
                Abkürzungen definiert.\footnote{Eigentlich werden die 
                Abkürzungssymbole $\wedge, \rightarrow, \leftrightarrow$ erst an 
                dieser Stelle definiert und erweitern die Sprachsyntax. Aus 
                Bequemlichkeitsgründen wurden diese Symbole bereits als logische 
                Symbole angegeben.}

              ]]>
            </LATEX>
          </TEXT>
        </SUBSECTION>


        <NODE id="definition:implication">
          <NAME>
            <LATEX language="en">implication definition</LATEX>
            <LATEX language="de">Definition der Implikation</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Implication\index{definition!of implication}</LATEX>
            <LATEX language="de">Implikation\index{Definition!der Implikation}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                The logical implication (`if') could be defined as follows.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Die logische Implikation kann wie folgt definiert werden.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <DEFINITION_PREDICATE arguments="2" name="implication">
            <LATEXPATTERN>#1 \rightarrow #2</LATEXPATTERN>
            <VARLIST>
              <VAR id="\alpha"/>
              <VAR id="\beta"/>
            </VARLIST>
            <FORMULA>
              <OR>
                <NOT>
                  <PREDVAR id="\alpha" />
                </NOT>
                <PREDVAR id="\beta" />
              </OR>
            </FORMULA>
          </DEFINITION_PREDICATE>
        </NODE>

        <NODE id="definition:conjunction">
          <NAME>
            <LATEX language="en">conjunction definition</LATEX>
            <LATEX language="de">Definition der Und-Verknüpfung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Conjunction\index{definition!of conjunction}</LATEX>
            <LATEX language="de">Und-Verknüpfung\index{Definition!der Und-Verknüpfung}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                The logical conjunction (`and') could be defined with de Morgan.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Definition der Und-Verknüpfung mittels De-Morgan.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <DEFINITION_PREDICATE arguments="2" name="conjunction">
            <LATEXPATTERN>#1 \land #2</LATEXPATTERN>
            <VARLIST>
              <VAR id="\alpha"/>
              <VAR id="\beta"/>
            </VARLIST>
            <FORMULA>
              <NOT>
                <OR>
                  <NOT>
                    <PREDVAR id="\alpha" />
                  </NOT>
                  <NOT>
                    <PREDVAR id="\beta" />
                  </NOT>
                </OR>
              </NOT>
            </FORMULA>
          </DEFINITION_PREDICATE>
        </NODE>

        <NODE id="definition:equivalence">
          <NAME>
            <LATEX language="en">equivalence definition</LATEX>
            <LATEX language="de">Definition der Äquivalenz</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Equivalence\index{definition!of equivalence}</LATEX>
            <LATEX language="de">Äquivalenz\index{Definition!der Äquivalenz}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                The logical equivalence (`iff') is defined as usual.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Die logische Äquivalenz ({\glqq genau dann, wenn\grqq}) wird wie 
                üblich definiert.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <DEFINITION_PREDICATE arguments="2" name="equivalence">
            <LATEXPATTERN>#1 \land #2</LATEXPATTERN>
            <VARLIST>
              <VAR id="\alpha"/>
              <VAR id="\beta"/>
            </VARLIST>
            <FORMULA>
              <AND>
                <IMPL>
                  <PREDVAR id="\alpha" />
                  <PREDVAR id="\beta" />
                </IMPL>
                <IMPL>
                  <PREDVAR id="\beta" />
                  <PREDVAR id="\alpha" />
                </IMPL>
              </AND>
            </FORMULA>
          </DEFINITION_PREDICATE>
        </NODE>

        <NODE id="axiom:disjunction_idempotence">
          <NAME>
            <LATEX language="en">axiom of disjunction idempotence</LATEX>
            <LATEX language="de">Axiom der Oder-Kürzung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Disjunction Idempotence\index{axiom!of disjunction idempotence}</LATEX>
            <LATEX language="de">Oder-Kürzung\index{Axiom!der Oder-Kürzung}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
                <![CDATA[
              Now we come to the first axiom of propositional calculus. This axiom 
              enables us to get rid of an unnecessary disjunction. 
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Nun folgt unser erstes Axiom der Aussagenlogik. Mithilfe dieses 
                Axioms können überflüssige Oder-Verknüpfungen entfernt werden.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <AXIOM>
            <FORMULA>
              <IMPL>
                <OR>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <PREDVAR id="A" />
                </OR>
                <PREDVAR id="A" />
              </IMPL>
            </FORMULA>
          </AXIOM>
        </NODE>
        <NODE id="axiom:disjunction_weakening">
          <NAME>
            <LATEX language="en">axiom of weakening</LATEX>
            <LATEX language="de">Axiom der Oder-Verdünnung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Axiom of Weakening\index{axiom!of weakening}</LATEX>
            <LATEX language="de">Oder-Verdünnung\index{Axiom!der Oder-Verdünnung}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                If a proposition is true, any alternative may be added without 
                making it false.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Wenn eine Aussage wahr ist, dann kann eine beliebige weitere Aussage mittels Oder-Verknüpfung hinzugefügt werden, 
                ohne dass die Aussage falsch wird.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <AXIOM>
            <FORMULA>
              <IMPL>
                <PREDVAR id="A" />
                <OR>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <PREDVAR id="B" />
                </OR>
              </IMPL>
            </FORMULA>
          </AXIOM>
        </NODE>
        
        <NODE id="axiom:disjunction_commutative">
          <NAME>
            <LATEX language="en">commutativity of the disjunction</LATEX>
            <LATEX language="de">Kommutativgesetz der Oder-Verknüpfung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Commutativity of the Disjunction\index{axiom!of weakening}</LATEX>
            <LATEX language="de">Oder-Vertauschung\index{Axiom!der Oder-Vertauschung}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                 The disjunction should be commutative.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Die Oder-Verknüpfung soll kommutativ sein.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <AXIOM>
            <FORMULA>
              <IMPL>
                <OR>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <PREDVAR id="B" />
                </OR>
                <OR>
                  <PREDVAR id="B" />
                  <PREDVAR id="A" />
                </OR>
              </IMPL>
            </FORMULA>
          </AXIOM>
        </NODE>
        
        <NODE id="axiom:disjunction_addition">
          <NAME>
            <LATEX language="en">axiom of disunctive addition</LATEX>
            <LATEX language="de">Axiom der Oder-Vorsehung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Disjunctive Addition\index{axiom!of disjunctive addition}</LATEX>
            <LATEX language="de">Oder-Vorsehung\index{Axiom!der Oder-Vorsehung}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                 An disjunction could be added at both side of an implication.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Eine Oder-Verknüpfung kann auf beiden Seiten einer Implikation 
                hinzugefügt werden.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <AXIOM>
            <FORMULA>
              <IMPL>
                <IMPL>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <PREDVAR id="B" />
                </IMPL>
                <IMPL>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="C" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </OR>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="C" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </OR>
                </IMPL>
              </IMPL>
            </FORMULA>
          </AXIOM>
        </NODE>

        <NODE id="axiom:universalInstantiation">
          <NAME>
            <LATEX language="en">axiom of universal instantiation</LATEX>
            <LATEX language="de">Axiom der Spezialisierung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Universal Instantiation\index{axiom!of universal instantiation}</LATEX>
            <LATEX language="de">Spezialisierung\index{Axiom!der Spezialisierung}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                If something is true for all $x$, it is true for any specific $y$.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Wenn ein Prädikat auf alle $x$ zutrifft, so trifft es auch auf ein beliebiges $y$ zu.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <AXIOM>
            <FORMULA>
              <IMPL>
                <FORALL>
                  <VAR id="x" />
                  <PREDVAR id="\phi">
                    <VAR id="x" />
                  </PREDVAR>
                </FORALL>
                <PREDVAR id="\phi">
                  <VAR id="y" />
                </PREDVAR>
              </IMPL>
            </FORMULA>
          </AXIOM>
        </NODE>

        <NODE id="axiom:existencialGeneralization">
          <NAME>
            <LATEX language="en">axiom of existential generalization</LATEX>
            <LATEX language="de">Axiom der Existenz</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Existential Generalization\index{axiom!of existential generalization}</LATEX>
            <LATEX language="de">Existenz\index{Axiom!der Existenz}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                If a predicate holds for some particular $y$, then there is an $x$ for which the predicate holds.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Wenn ein Prädikat auf irgend ein $y$ zutrifft, so gibt es ein $x$, auf das es zutrifft.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <AXIOM>
            <FORMULA>
              <IMPL>
                <PREDVAR id="\phi">
                  <VAR id="y" />
                </PREDVAR>
                <EXISTS>
                  <VAR id="x" />
                  <PREDVAR id="\phi">
                    <VAR id="x" />
                  </PREDVAR>
                </EXISTS>
              </IMPL>
            </FORMULA>
          </AXIOM>
        </NODE>

      </SUBSECTIONS>
    </SECTION>

    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
          Rules of Inference\index{rules!of predicate calculus}\index{rules!of inference}
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
          Ableitungsregeln\index{Regeln!predikatenlogische}
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="en">
          <![CDATA[
            The following rules of inference enable us to obtain new true formulas from the axioms that are assumed to be true. From these new formulas we derive further formulas. So we can successively extend the set of true formulas.
          ]]>
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[
          
            Die im folgenden angegebenen Regeln ermöglichen uns aus den wahr angesehenen Axiomen neue wahre Formeln zu gewinnen. Aus diesen können wiederum weitere Formeln abgeleitet werden, so dass sich die Menge der wahren Formeln sukzessive erweitern lässt. 
          
          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
      <SUBSECTIONS>

        <NODE id="rule:modusPonens">
          <NAME>
            <LATEX language="en">modus ponens</LATEX>
            <LATEX language="de">Modus Ponens</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Modus Ponens\index{Modus Ponens}</LATEX>
            <LATEX language="de">Abtrennung, Modus Ponens\index{Modus Ponens}\index{Abtrennungsregel}</LATEX>
          </TITLE>
          <RULE name="modusPonens">
            <DESCRIPTION>
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[
                  If both formulas $\alpha$ and $\alpha \rightarrow \beta$ are true, then we can conclude that $\beta$ is true as well.  
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[
                  Wenn $\alpha$ und $\alpha \rightarrow \beta$ wahre Formeln sind, 
                  dann ist auch $\beta$ eine wahre Formel.
                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
        </NODE>


        <NODE id="rule:replaceFree">
          <NAME>
            <LATEX language="en">replace free subject variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Ersetzung für freie Subjektvariable</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Replace Free Subject Variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Ersetzung für freie Subjektvariable</LATEX>
          </TITLE>
          <RULE name="replaceFree">
            <DESCRIPTION>
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[
                  
                  We start with a true formula.
                  A free subject variable may be replaced by an arbitrary term, provided that the substituted term contains no subject variable that have a bound occurrence in the original formula. All occurrences of the free variable must be simultaneously replaced.
                
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[
                
                  Ausgehend von einer wahren Formel kann jede freie Subjektvariable durch einen Term ersetzt werden, der keine in der Formel bereits gebundenen Subjektvariablen enthält. Die Ersetzung muss durchgängig in der gesamten Formel erfolgen.

                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
          <SUCCEEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[

                The prohibition to use subject variables within the term that occur bound in the original formula has two reasons. First it ensures that the resulting formula is well-formed. Secondly it preserves the validity of the formula. Let us look at the following derivation.
                
                \par
                \begin{tabularx}{\linewidth}{rclX}
                  $\forall x \ \exists y \ \phi(x, y)$ & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(z,y)$ 
                    & with axiom~\ref{axiom:universalInstantiation} \\
                  $\forall x \ \exists y \ \phi(x, y)$ & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y,y)$ 
                    & forbidden replacement: $z$ in $y$, despite $y$ is already bound \\
                  $\forall x \ \exists y \ x \neq y$ & $\rightarrow$ & $\exists y \ \neq y$ 
                    & replace $\neq$ for $\phi$
                \end{tabularx}
                
                \par
                This last proposition is not valid in many models.

              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
              
                Das Verbot in dem Term Subjektvariablen zu verwenden, welche in der Originalformel gebunden vorkommen, dient nicht nur der Absicherung der Wohlgeformtheit, sondern besitzt auch eine inhaltliche Bedeutung. Dazu betrachten wir die folgende Ableitung.
                
                \par
                \begin{tabularx}{\linewidth}{rclX}
                  $\forall x \ \exists y \ \phi(x, y)$ & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(z,y)$ 
                    & mit Axiom~\ref{axiom:universalInstantiation} \\
                  $\forall x \ \exists y \ \phi(x, y)$ & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y,y)$ 
                    & verbotene Ersetzung: $z$ durch $y$, obwohl $y$ bereits gebunden \\
                  $\forall x \ \exists y \ x \neq y$ & $\rightarrow$ & $\exists y \ \neq y$ 
                    &  Einsetzung von $\neq$ für $\phi$
                \end{tabularx}
                
                \par
                Diese letzte Aussage ist in vielen Modellen nicht gültig.

              ]]>
            </LATEX>
          </SUCCEEDING>
        </NODE>

        <NODE id="rule:renameBound">
          <NAME>
            <LATEX language="en">rename bound subject variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Umbenennung für gebundene Subjektvariable</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Rename Bound Subject Variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Umbenennung für gebundene Subjektvariable</LATEX>
          </TITLE>
          <RULE name="renameBound">
            <DESCRIPTION>
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[
                  
                  We may replace a bound subject variable occurring in a formula by any other subject variable, provided that the new variable occurs not free in the original formula.
                  If the variable to be replaced occurs in more than one scope, then the replacement need be made in one scope only.
                  
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[
                
                  Jede gebundene Subjektvariable kann in eine andere, nicht bereits frei vorkommende, Subjektvariable umbenannt werden. Falls über umzubenennende Variable mehrfach quantifiziert wird, dann braucht die Umbenennung nur im Wirkungsbereich eines bestimmten Quantors zu erfolgen.
                  
                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
        </NODE>

        <NODE id="rule:replacePred">
          <NAME>
            <LATEX language="en">replace predicate variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Einsetzung für Prädikatenvariable</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Replace Predicate Variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Einsetzung für Prädikatenvariable</LATEX>
          </TITLE>
          <RULE name="replacePred">
            <DESCRIPTION>
            
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[

                  Let $\alpha$ be a true formula that contains a predicate variable $p$ of arity $n$, let $x_1$, \ldots, $x_n$ be subject variables and let
                  $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ be a formula where $x_1$, \ldots, $x_n$ are not bound. The formula $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ must not contain all $x_1$, \ldots, $x_n$ as free subject variables. Furthermore it can also have other subject variables either free or bound.
                  
                  If the following conditions are fulfilled, then a replacement of all occurrences of $p(t_1, \ldots, t_n)$ each with appropriate terms $t_1$, \ldots, $t_n$ in $\alpha$ by $\beta(t_1, \ldots, t_n)$ results in another true formula.

                  \begin{itemize}

                  \item
                  the free variables of $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ without $x_1$, \ldots, $x_n$ do not occur as bound variables in $\alpha$ 
                  
                  \item 
                  each occurrence of $p(t_1, \ldots, t_n)$ in $\alpha$ contains no bound variable of $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ 

                  \item
                  the result of the substitution is a well-formed formula

                  \end{itemize}
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[

                  Es sei $\alpha$ eine wahre Formel, die die $n$-stellige Prädikatenvariable $p$ enthält,
                  $x_1$, \ldots, $x_n$ seien Subjektvariable und 
                  und $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ eine beliebige Formel in der die Variablen $x_1$, \ldots, $x_n$ nicht gebunden sind. In der Formel $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ müssen jedoch nicht alle $x_1$, \ldots, $x_n$ als freie Subjektvariable vorkommen. Weiterhin können auch noch weitere Variable frei oder gebunden vorkommen. 
                  
                  Wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind, dann kann durch die Ersetzung jedes Vorkommens von $p(t_1, \ldots, t_n)$ mit jeweils passenden Termen $t_1$, \ldots, $t_n$ in $\alpha$ durch $\beta(t_1, \ldots, t_n)$ eine
                  weitere wahre Formel gewonnen werden.

                  \begin{itemize}

                  \item 
                  die freien Variablen von $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ ohne $x_1$, \ldots, $x_n$ kommen nicht in $\alpha$ als gebundene Variablen vor
                  
                  \item
                  jedes Vorkommen von $p(t_1, \ldots, t_n)$ in $\alpha$ enthält keine gebundene Variable von $\beta(x_1, \ldots, x_n)$
                  
                  \item
                  das Ergebnis der Substitution ist eine wohlgeformte Formel

                  \end{itemize}
                ]]>
              </LATEX>

              <!-- TODO remove the following two entries -->
              
              <LATEX language="enold">
                <![CDATA[

                  Let $\alpha$ be a true formula that contains an predicate variable $p$ of arity $n$ and let
                  $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ be a formula with the free subject variables $x_1$, \ldots, $x_n$, that doesn't occur in $\alpha$.\footnote{The formula $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ can have other free subject variables beside $x_1$, \ldots, $x_n$ .} 
                  If the following conditions are fulfilled, then a replacement of all occurrences of $p(t_1, \ldots, t_n)$ each with appropriate terms $t_1$, \ldots, $t_n$ in $\alpha$ by $\beta(t_1, \ldots, t_n)$ leads to another true formula.

                  \begin{itemize}

                  \item the free variables of $\alpha$ are disjoint with the bound variables of $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ and the bound variables of
                  $\alpha$ are disjoint with the free variables of $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ 

                  \item if the occurrence of $p(t_1, \ldots, t_n)$ in $\alpha$ falls within the scope of a quantifier, then the variable it quantifies doesn't occur in $\beta(x_1, \ldots, x_n)$
                  
                  \end{itemize}
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="deold">
                <![CDATA[

                  Es sei $\alpha$ eine wahre Formel, die die $n$-stellige Prädikatenvariable $p$ enthält und $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ eine beliebige Formel mit den freien Variablen $x_1$, \ldots, $x_n$, welche nicht in
                  $\alpha$ vorkommen.\footnote{In der Formel $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ können ausser den $n$
                  Subjektvariablen $x_1$, \ldots, $x_n$ noch weitere Variablen frei vorkommen.} Wenn die folgenden
                  Bedingungen erfüllt sind, dann kann durch die Ersetzung jedes Vorkommens von $p(t_1, \ldots, t_n)$
                  mit jeweils passenden Termen $t_1$, \ldots, $t_n$ in $\alpha$ durch $\beta(t_1, \ldots, t_n)$ eine
                  weitere wahre Formel gewonnen werden.

                  \begin{itemize}

                  \item die freien Variablen von $\alpha$ sind
                  disjunkt zu den gebundenen Variablen von $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ und die gebundenen Variablen von
                  $\alpha$ disjunkt zu den freien Variablen von $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ 

                  \item liegt das zu
                  ersetzende $p(t_1, \ldots, t_n)$ in $\alpha$ im Wirkungsbereich eines Quantors, so kommt die
                  zugehörige Subjektvariable in $\beta(x_1, \ldots, x_n)$ nicht vor

                  \end{itemize}

                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
          <SUCCEEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                
                See III \S 5 in \cite{hilback}.
                
                \par
                The prohibition to use additional subject variables within the replacement formula that occur bound in the original formula assurs that the resulting formula is well-formed. Furthermore it preserves the validity of the formla. Take a look at the following derivation.
                
                \par
                \begin{tabularx}{\linewidth}{rclX}
                  $ \phi(x)$                             & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y)$  
                    & with axiom~\ref{axiom:existencialGeneralization} \\
                  $ (\exists y \ y = y) \land \phi(x)$   & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y)$  
                    &  \\
                  $ \exists y \ (y = y \land \phi(x))$   & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y)$  
                    &  \\
                  $ \exists y \ (y = y \land x \neq y)$  & $\rightarrow$ & $\exists y \ y \neq y$  
                    & forbidden replacment: $\phi(x)$ by $x \neq y$, despite $y$ is already bound \\
                  $ \exists y \  x \neq y$  & $\rightarrow$ & $\exists y \ y \neq y$  
                    &
                \end{tabularx}
                
                \par
                The last proposition is not valid in many models.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
              
                Siehe III \S 5 in \cite{hilback}.
                
                \par
                Das Verbot in der Ersetzungsformel keine zusätzliche Subjektvariable zu verwenden, welche in der Originalformel gebunden vorkommt, hat nicht nur der Absicherung der Wohlgeformtheit zum Zweck. Es bewahrt auch die inhaltliche Gültigkeit. Dazu betrachten wir die folgende Ableitung.
                
                \par
                \begin{tabularx}{\linewidth}{rclX}
                  $ \phi(x)$                             & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y)$  
                    & mit Axiom~\ref{axiom:existencialGeneralization} \\
                  $ (\exists y \ y = y) \land \phi(x)$   & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y)$  
                    &  \\
                  $ \exists y \ (y = y \land \phi(x))$   & $\rightarrow$ & $\exists y \ \phi(y)$  
                    &  \\
                  $ \exists y \ (y = y \land x \neq y)$  & $\rightarrow$ & $\exists y \ y \neq y$  
                    & verbotene Ersetzung: $\phi(x)$ durch $x \neq y$, obwohl $y$ bereits gebunden \\
                  $ \exists y \  x \neq y$  & $\rightarrow$ & $\exists y \ y \neq y$  
                    &
                \end{tabularx}
                
                \par
                Diese letzte Aussage ist in vielen Modellen nicht gültig.
              ]]>
            </LATEX>
          </SUCCEEDING>
        </NODE>

        <NODE id="rule:replaceFunct">
          <NAME>
            <LATEX language="en">replace function variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Einsetzung für Funktionsvariable</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Replace Function Variable</LATEX>
            <LATEX language="de">Einsetzung für Funktionsvariable</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                Analogous to rule~\ref{rule:replacePred} we can replace function variables too.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Analog zu Regel~\ref{rule:replacePred} können wir auch Funktionsvariablen ersetzen.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <RULE name="replaceFunct">
            <DESCRIPTION>
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[
                  Let $\alpha$ be an already proven formula that contains a function variable $\sigma$ of arity $n$, let $x_1$, \ldots, $x_n$ be subject variables and let $\tau(x_1, \ldots, x_n)$ be an arbitrary term where $x_1$, \ldots, $x_n$ are not bound. The term $\tau(x_1, \ldots, x_n)$ must not contain all $x_1$, \ldots, $x_n$. as free subject variables. Furhermore it can also have other subject variables either free or bound. 
                  
                  If the following conditions are fulfilled we can obtain a new true formula by replacing each occurrence of $\sigma(t_1, \ldots, t_n)$ with appropriate terms $t_1$, \ldots, $t_n$ in $\alpha$ by $\tau(t_1, \ldots, t_n)$.
                  
                  \begin{itemize}
                  
                  \item 
                  the free variables of $\tau(x_1, \ldots, x_n)$ without $x_1$, \ldots, $x_n$ do not occur as bound variables in $\alpha$
                  
                  \item
                  each occurrence of $\sigma(x_1, \ldots, x_n)$ in $\alpha$ contains no bound variable of $\tau(x_1, \ldots, x_n)$
                  
                  \item
                  the result of the substitution is a well-formed formula

                                    
                  \end{itemize}
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[
                
                  Es sei $\alpha$ eine bereits bewiesene Formel, die die $n$-stellige Funktionsvariable $\sigma$ enthält, $x_1$, \ldots, $x_n$ seien Subjektvariable und 
                  $\tau(x_1, \ldots, x_n)$ ein beliebiger Term in dem die Subjektvariablen $x_1$, \ldots, $x_n$ nicht gebunden sind. In dem Term $\tau(x_1, \ldots, x_n)$ müssen nicht alle $x_1$, \ldots, $x_n$ als freie Subjektvariable vorkommen. Weiterhin können auch noch  noch weitere Variable frei oder gebunden vorkommen.
                  
                  Wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind, dann kann durch die Ersetzung jedes Vorkommens von $\sigma(t_1, \ldots, t_n)$ mit jeweils passenden Termen $t_1$, \ldots, $t_n$ in $\alpha$ durch $\tau(t_1, \ldots, t_n)$
                  eine weitere wahre Formel gewonnen werden.
                  
                  \begin{itemize}
                  
                  \item
                  die freien Variablen von $\tau(x_1, \ldots, x_n)$ ohne $x_1$, \ldots, $x_n$ kommen in $\alpha$ nicht als gebundene Variablen vor
                  
                  \item
                  jedes Vorkommen von $\sigma(t_1, \ldots, t_n)$ in $\alpha$ enthält keine gebundene Variable von $\beta(x_1, \ldots, x_n)$
                  
                  \item
                  das Ergebnis der Substitution ist eine wohlgeformte Formel

                  \end{itemize}
                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
        </NODE>

        <NODE id="rule:universalIntroduction">
          <NAME>
            <LATEX language="en">introduction of universal quantifier</LATEX>
            <LATEX language="de">Hintere Generalisierung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Universal Quantifier Introduction</LATEX>
            <LATEX language="de">Hintere Generalisierung\index{Generalisierung!hintere}</LATEX>
          </TITLE>
          <RULE name="universalIntroduction">
            <DESCRIPTION>
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[
                
                  If $\alpha \rightarrow \beta(x_1)$ is a true formula and $\alpha$ doesn't contain the subject variable $x_1$, then $\alpha \rightarrow (\forall x_1~(\beta(x_1)))$ is a true formula too.

                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[
                
                  Wenn $\alpha \rightarrow \beta(x_1)$ eine wahre Formel ist und $\alpha$ die Subjektvariable $x_1$ nicht enthält, dann ist auch $\alpha \rightarrow (\forall x_1~(\beta(x_1)))$ eine wahre Formel.
                  
                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
        </NODE>


        <NODE id="rule:existentialIntroduction">
          <NAME>
            <LATEX language="en">introduction of existential quantifier</LATEX>
            <LATEX language="de">Vordere Partikularisierung</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Existential Quantifier Introduction</LATEX>
            <LATEX language="de">Vordere Partikularisierung\index{Partikularisierung!vordere}</LATEX>
          </TITLE>
          <RULE name="existentialIntroduction">
            <DESCRIPTION>
              <LATEX language="en">
                <![CDATA[
                
                  If $\alpha(x_1) \rightarrow \beta$ is already proved to be true and $\beta$ doesn't contain the  subjekt variable $x_1$, then $(\exists x_1~\alpha(x_1)) \rightarrow \beta$ is also a true formula.
                  
                ]]>
              </LATEX>
              <LATEX language="de">
                <![CDATA[
                
                  Wenn $\alpha(x_1) \rightarrow \beta$ eine wahre Formel ist und $\beta$ die Subjektvariable $x_1$ nicht enthält, dann ist auch $(\exists x_1~\alpha(x_1)) \rightarrow \beta$ eine wahre Formel.
                  
                ]]>
              </LATEX>
            </DESCRIPTION>
          </RULE>
        </NODE>

        <SUBSECTION>
          <TEXT>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[

                The usage and elimination of abbreviations and constants is also an inference rule. In many texts about mathematical logic these rules are not explicitly stated and this text is no exception. But in the exact QEDEQ format corresponding rules exist.

              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[

                Die Auflösung und der Einsatz von Abkürzungen und Konstanten ist auch mit der Anwendung von Regeln verbunden. In vielen Texten zur mathematischen Logik werden diese Regeln nicht explizit formuliert, auch dieser Text geht darauf nicht weiter ein. In dem exakten QEDEQ-Format gibt es jedoch entsprechende Regeln.

              ]]>
            </LATEX>
          </TEXT>
        </SUBSECTION>
      </SUBSECTIONS>
    </SECTION>

  </CHAPTER>

  <CHAPTER>
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Derived Propositions
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Abgeleitete Sätze
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
          Now we derive elementary propositions with the axioms and rules of inference of chapter~\ref{chapter4}.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          Mit den im Kapitel~\ref{chapter4} angegebenen Axiomen und Schlussregeln lassen sich 
          elementare logische Gesetzmäßigkeiten ableiten.
        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>

    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           Propositional Calculus
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Aussagenlogik
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="en">
          <![CDATA[
            At first we look at the propositional calculus.
          ]]>
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[
            Zunächst behandeln wir die Aussagenlogik.
          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
      <SUBSECTIONS>

        <NODE id="definition:True">
          <NAME>
            <LATEX language="en">true</LATEX>
            <LATEX language="de">wahr</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">True\index{true}</LATEX>
            <LATEX language="de">Wahr\index{wahr}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                To define the predicate \emph{true} we just combine a predicate and its negation.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Um das Prädikat \emph{wahr} zu definieren, kombinieren wir einfach ein Prädikat und
                seine Negation.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <DEFINITION_PREDICATE arguments="0" name="TRUE">
            <LATEXPATTERN>\top</LATEXPATTERN>
            <FORMULA>
              <OR>
                <PREDVAR id="A"/>
                <NOT>
                  <PREDVAR id="A"/>
                </NOT>
              </OR>
            </FORMULA>
          </DEFINITION_PREDICATE>
        </NODE>

        <NODE id="definition:False">
          <NAME>
            <LATEX language="en">false</LATEX>
            <LATEX language="de">falsch</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">False\index{false}</LATEX>
            <LATEX language="de">Falsch\index{falsch}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                For the predicate \emph{false} we just negate \emph{true}.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Für das Prädikat \emph{falsch} negieren wir einfach \emph{wahr}.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <DEFINITION_PREDICATE arguments="0" name="FALSE">
            <LATEXPATTERN>\bot</LATEXPATTERN>
            <FORMULA>
              <NOT>
                <PREDCON ref="TRUE"/>
              </NOT>
            </FORMULA>
          </DEFINITION_PREDICATE>
        </NODE>

        <NODE id="theorem:propositionalCalculus">
          <NAME>
            <LATEX language="en">basic propositions</LATEX>
            <LATEX language="de">Elementare Sätze</LATEX>
          </NAME>
          <TITLE>
            <LATEX language="en">Basic Propositions\index{propositions!of propositional calculus}</LATEX>
            <LATEX language="de">Elementare Sätze\index{Sätze!der Aussagenlogik}</LATEX>
          </TITLE>
          <PRECEDING>
            <LATEX language="en">
              <![CDATA[
                We have the following basic propositions.
              ]]>
            </LATEX>
            <LATEX language="de">
              <![CDATA[
                Wir haben die folgenden elementaren Aussagen.
              ]]>
            </LATEX>
          </PRECEDING>
          <THEOREM>
            <FORMULA>
              <AND>

                <PREDCON ref="TRUE" />

                <NOT>
                  <PREDCON ref="FALSE" />
                </NOT>

                <IMPL>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <PREDVAR id="A" />
                </IMPL>

                <EQUI>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <PREDVAR id="A" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </OR>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="B" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </OR>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </AND>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="B" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </AND>
                </EQUI>

                <IMPL>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </AND>
                  <PREDVAR id="A" />
                </IMPL>

                <EQUI>
                  <EQUI>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </EQUI>
                  <EQUI>
                    <PREDVAR id="B" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </EQUI>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <OR>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </OR>
                  </OR>
                  <OR>
                    <OR>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </OR>
                    <PREDVAR id="C" />
                  </OR>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <AND>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </AND>
                  </AND>
                  <AND>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </AND>
                    <PREDVAR id="C" />
                  </AND>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </OR>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </AND>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <PREDVAR id="A" />
                  <NOT>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                  </NOT>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </IMPL>
                  <IMPL>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="B" />
                    </NOT>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                  </IMPL>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <EQUI>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </EQUI>
                  <EQUI>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="B" />
                    </NOT>
                  </EQUI>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <IMPL>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </IMPL>
                  </IMPL>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="B" />
                    <IMPL>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </IMPL>
                  </IMPL>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <NOT>
                    <OR>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </OR>
                  </NOT>
                  <AND>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="B" />
                    </NOT>
                  </AND>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <NOT>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </AND>
                  </NOT>
                  <OR>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="B" />
                    </NOT>
                  </OR>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <AND>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </AND>
                  </OR>
                  <AND>
                    <OR>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </OR>
                    <OR>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </OR>
                  </AND>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <OR>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </OR>
                  </AND>
                  <OR>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </AND>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </AND>
                  </OR>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="TRUE" />
                  </AND>
                  <PREDVAR id="A" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="FALSE" />
                  </AND>
                  <PREDCON ref="FALSE" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="TRUE" />
                  </OR>
                  <PREDCON ref="TRUE" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="FALSE" />
                  </OR>
                  <PREDVAR id="A" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <OR>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                  </OR>
                  <PREDCON ref="TRUE" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <AND>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <NOT>
                      <PREDVAR id="A" />
                    </NOT>
                  </AND>
                  <PREDCON ref="FALSE" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDCON ref="TRUE" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </IMPL>
                  <PREDVAR id="A" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDCON ref="FALSE" />
                    <PREDVAR id="A" />
                  </IMPL>
                  <PREDCON ref="TRUE" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="FALSE" />
                  </IMPL>
                  <NOT>
                    <PREDVAR id="A" />
                  </NOT>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="TRUE" />
                  </IMPL>
                  <PREDCON ref="TRUE" />
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <EQUI>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDCON ref="TRUE" />
                  </EQUI>
                  <PREDVAR id="A" />
                </EQUI>
                
                <IMPL>
                  <AND>
                    <IMPL>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </IMPL>
                    <IMPL>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </IMPL>
                  </AND>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="C" />
                  </IMPL>
                </IMPL>

                <IMPL>
                  <AND>
                    <EQUI>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </EQUI>
                    <EQUI>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </EQUI>
                  </AND>
                  <EQUI>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="C" />
                  </EQUI>
                </IMPL>

                <EQUI>
                  <EQUI>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </AND>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </AND>
                  </EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <EQUI>
                      <PREDVAR id="B" />
                      <PREDVAR id="C" />
                    </EQUI>
                  </IMPL>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <EQUI>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </AND>
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <NOT>
                        <PREDVAR id="B" />
                      </NOT>
                    </AND>
                  </EQUI>
                  <NOT>
                    <PREDVAR id="A" />
                  </NOT>
                </EQUI>

                <EQUI>
                  <EQUI>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <AND>
                      <PREDVAR id="A" />
                      <PREDVAR id="B" />
                    </AND>
                  </EQUI>
                  <IMPL>
                    <PREDVAR id="A" />
                    <PREDVAR id="B" />
                  </IMPL>
                </EQUI>

              </AND>
            </FORMULA>
          </THEOREM>
        </NODE>
      </SUBSECTIONS>
      
    </SECTION>
    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           Predicate Calculus
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Prädikatenlogik
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[
            Für die Prädikatenlogik ergeben sich die folgenden Sätze.

\begin{thm}\hypertarget{elmpred}{}
\begin{eqnarray}
\forall x \ (\phi(x) \rightarrow \psi(x)) & \rightarrow & \forall x \ (\phi(x)) \rightarrow \forall x \ (\psi(x)) \\
\forall x \ (\phi(x) \rightarrow \psi(x)) & \rightarrow & \exists x \ (\phi(x)) \rightarrow \exists x \ (\psi(x)) \\
\exists x \ (\phi(x) \land \psi(x)) & \rightarrow & \exists x \ (\phi(x)) \land \exists x \ (\psi(x)) \\
\forall x \ (\psi(x)) \lor \forall x \ (\psi(x)) & \rightarrow & \forall x \ (\phi(x) \lor \psi(x)) \\
\exists x \ (\phi(x) \lor \psi(x))) & \leftrightarrow & \exists x \ (\phi(x)) \lor \exists x \ (\psi(x)) \\
\forall x \ (\phi(x) \land \psi(x))) & \leftrightarrow & \forall x \ (\phi(x)) \land \forall x \ (\psi(x)) \hypertarget{allandpp}{}\\
\forall x \ \forall y \ (\phi(x, y)) & \leftrightarrow & \forall y \ \forall x \ (\phi(x, y)) \\
\exists x \ \exists y \ (\phi(x, y)) & \leftrightarrow & \exists y \ \exists x \ (\phi(x, y)) \\
\forall x \ (\phi(x) \rightarrow A) & \leftrightarrow & (\forall x \ (\phi(x)) \rightarrow A) \\
\forall x \ (A \rightarrow \phi(x)) & \leftrightarrow & (A \rightarrow \forall x \ (\phi(x))) \\
\forall x \ (\phi(x) \land A) & \leftrightarrow & \forall x \ (\phi(x)) \land A \\
\forall x \ (\phi(x) \lor A) & \leftrightarrow & (\forall x \ (\phi(x)) \lor A) \\
\forall x \ (\phi(x) \leftrightarrow A) & \leftrightarrow & (\forall x \ (\phi(x)) \leftrightarrow A)
\end{eqnarray}
+++ ergänzen
\end{thm}

          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
    </SECTION>
    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           Derived Rules
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Abgeleitete Regeln
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[

Aus den logischen Grundlagen lassen sich logische Sätze und Metaregeln ableiten, die eine bequemere
Argumentation ermöglichen. Erst mit diesem Regelwerk und zusätzlichen Definitionen und Abkürzungen
wird die restliche Mathematik entwickelt. Dabei wird stets nur eine
\emph{konservative}\index{konservativ} Erweiterung der bisherigen Syntax vorgenommen. D.~h. in dem
erweiterten System lassen sich keine Formeln ableiten, die in der alten Syntax formuliert, aber
dort nicht ableitbar sind. Im Folgenden werden solche Erweiterungen vorgestellt.

\begin{rul}[Ersetzung durch logisch äquivalente Formeln]
Sei die Aussage $\alpha \leftrightarrow \beta$ bereits bewiesen. Wird dann aus der Formel $\delta$ eine neue
Formel $\gamma$ dadurch gewonnen, dass ein beliebiges Vorkommen von $\alpha$ durch $\beta$
ersetzt\footnote{Bei dieser Ersetzung kann es erforderlich sein, dass gebundene Variablen von
$\beta$ umbenannt werden müssen, damit sich wieder eine Formel ergibt.} wird und besitzt $\gamma$
zumindest die freien Variablen (+++ unklar!) von $\delta$, dann gilt $\delta \leftrightarrow \gamma$.
\end{rul}

\begin{rul}[Allgemeine Assoziativität]
Falls ein zweistelliger Operator das Assoziativitätsgesetz erfüllt, so erfüllt er auch das
allgemeine Assoziativitätsgesetz. Dem Operator kann dann eine beliebige Stellenanzahl größer eins
zugeschrieben werden. So wird beispielsweise anstelle für $(a + b) + (c + d)$ einfach $a + b + c +
d$ geschrieben.\footnote{Der $n$-stellig Operator wird mit einer bestimmten Klammerung definiert,
jede andere Klammerreihenfolge liefert jedoch dasselbe Ergebnis.}
\end{rul}

\begin{rul}[Allgemeine Kommutativität]
Falls ein Operator das allgemeine Assoziativitätsgesetz erfüllt und kommutativ ist, so sind alle
Permutationen von Parameterreihenfolgen einander gleich oder äquivalent.\footnote{Je nachdem ob es
sich um einen Termoperator oder einen Formeloperator handelt.} So gilt beispielsweise $a + b + c +
d  = c + a + d + b$.
\end{rul}

\begin{defn}[Ableitbarkeit\index{Ableitbarkeit}]
Eine Formel $\beta$ heißt \emph{aus der Formel $\alpha$ ableitbar}, wenn sich $\beta$ mit Hilfe
aller Regeln des Prädikatenkalküls und der um $\alpha$ vermehrten Gesamtheit aller wahren Formeln
des Prädikatenkalküls herleitbar und $\alpha \rightarrow \beta$ eine Formel ist. Dabei dürfen die beiden
Quantifizierungsregeln, die Einsetzungsregel für Prädikatenvariable und die Umbenennungsregel für
freie Subjektvariable nur auf solche Variablen angewendet werden, die in der Formel $\alpha$ nicht
auftreten.
\par
Schreibweise: $\alpha \vdash \beta$.
\end{defn}
Die Ableitbarkeit einer Formel $\beta$ aus der Formel $\alpha$ ist streng zu unterscheiden von der
Ableitbarkeit einer wahren Formel aus den Axiomen des Kalküls, denn im zweiten Fall stehen mehr
Ableitungsregeln zur Verfügung. Falls beispielsweise die Formel $A$ als Axiom aufgenommen wird, so
ist die Formel $A \rightarrow B$ herleitbar. Hingegen läßt sich aus $A$ nicht $B$ ableiten.

\begin{rul}[Deduktionstheorem\index{Deduktionstheorem}]
Wenn eine Formel $\beta$ aus einer Formel $\alpha$ ableitbar ist, so ist die Formel $\alpha \rightarrow
\beta$ im Prädikatenkalkül herleitbar.
\end{rul}

          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
    </SECTION>
    
  </CHAPTER>

  <CHAPTER>
    <TITLE>
      <LATEX language="en">
         Identy
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
         Identität
      </LATEX>
    </TITLE>
    <INTRODUCTION>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
      +++ Fehlt noch
        ]]>
      </LATEX>
    </INTRODUCTION>
    
    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           Identy Axioms
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Axiome der Identität
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[

\index{Identität}\hypertarget{gleichheit}{}
Es wird eine zweistellige Funktionskonstante festgelegt, welche in der Interpretation die Identität
von Subjekten ausdrücken soll.
\begin{defn}[Gleichheit]
$$x = y \ \Leftrightarrow \ c_1^2(x, y)$$
\end{defn}

Dazu werden zwei weitere Axiome, auch
\emph{Gleichheitsaxiome}\index{Gleichheit}\index{Axiome!Gleichheits-} genannt, formuliert.
\begin{ax}[Reflexivität der Gleichheit]
$$x = x$$
\end{ax}

\begin{ax}[Leibnizsche Ersetzbarkeit]\index{Leibnizsche Ersetzbarkeit}\hypertarget{leibniz}{}
$$x = y  \rightarrow (\phi(x) \rightarrow \phi(y))$$
\end{ax}

\begin{thm}[Symmetrie der Gleichheit]\index{Gleichheit!Symmetrie der}
\begin{equation}
x = y \leftrightarrow y = x
\end{equation}
\end{thm}

\begin{thm}[Transitivität der Gleichheit]\index{Gleichheit!Transitivität der}
\begin{equation}
x = y ~ \land ~ y = z \rightarrow x = z
\end{equation}
\end{thm}

\begin{thm}
\begin{equation}
x = y \rightarrow (\phi(x) \leftrightarrow \phi(y))
\end{equation}
\end{thm}

\begin{thm}
\begin{equation}
x = y \rightarrow f(x) = f(y)
\end{equation}
\end{thm}

          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
    </SECTION>
    <SECTION>
      <TITLE>
        <LATEX language="en">
           ++ TODO Quantifiers\index{Quantifiers!+++TODO}
        </LATEX>
        <LATEX language="de">
           Eingeschränkte Quantoren\index{Quantor!eingeschränkter}
        </LATEX>
      </TITLE>
      <INTRODUCTION>
        <LATEX language="de">
          <![CDATA[

            Bei der folgenden Definition muss die für $\psi(x)$ eingesetzte Formel {\glqq erkennen
            lassen\grqq}, über welche Subjektvariable quantifiziert wird. Das ist in der Regel darüber zu
            entscheiden, welche freie Subjektvariable als erstes in der Formel
            vorkommt.\footnote{Beispielsweise ist in der folgenden Formel erkennbar, dass die zweite
            Quantifikation über die Subjektvariable $m$ läuft: $\forall \ n \in \mathbb{N} \ \forall \ m \in n \ m < n
            $.} In der exakten Syntax des Qedeq-Formats\footnote{Siehe unter
            \url{http://www.qedeq.org/0_01_05/projektbeschreibung.pdf}.} ist die Subjektvariable immer
            angegeben.
            \begin{defn}[Eingeschränkter Allquantor]\index{Allquantor!eingeschränkter}
            $$ \forall \ \psi(x) \ (\phi(x)) \ \Leftrightarrow \ \forall \ x \ (\psi(x) \rightarrow \phi(x))$$
            \end{defn}

            Dazu passt die folgende Definition für den eingeschränkten Existenzquantor.\footnote{Passend, da
            $\neg \forall \ \psi(x) \ (\phi(x)) \leftrightarrow \exists \ x \ \neg (\psi(x) \rightarrow \phi(x)) \leftrightarrow \exists
            \ x \ (\psi(x) \land \neg\phi(x)) \leftrightarrow \exists \ \psi(x) \ (\neg\phi(x))$.}
            \begin{defn}[Eingeschränkter Existenzquantor]\index{Existenzquantor!eingeschränkter}
            $$ \exists \ \psi(x) \ (\phi(x)) \ \Leftrightarrow \ \exists \ x \ (\psi(x) \land \phi(x))$$
            \end{defn}

            Für die Existenz genau eines Individuums mit einer bestimmten Eigenschaft wird nun ein gesonderter
            Quantor eingeführt.
            \begin{defn}[Eingeschränkter Existenzquantor für genau ein Individuum]
            $$ \exists! \ \psi(x) \ (\phi(x)) \ \Leftrightarrow \ \exists \ \psi(x) \ (\phi(x) \land \forall \ \psi(y) \ (\phi(y) \rightarrow x = y))$$
            \end{defn}
            Durch die Gültigkeit von $\exists! \ \psi(x) (\phi(x))$ kann daher eine Subjektkonstante definiert
            werden, wenn $\phi(x)$ und $\psi(x)$ durch Ausdrücke ersetzt werden, die ausser $x$ keine freien
            Variablen, keine Prädikatsvariablen und keine Funktionsvariablen mehr enthält.


            \begin{rul}[Termdefinition durch Formel]\hypertarget{termdef}{}
            Falls die Formel $\exists! x \ \alpha(x)$ gilt, dann kann die Termsyntax durch $D(x, \alpha(x))$
            erweitert werden. Die Formel $alpha(x)$ möge die Variable $y$ nicht enthalten und $\beta(y)$ sei
            eine Formel, welche die Variable $x$ nicht enthält. Dann wird durch $\beta(D(x, \alpha(x)))$ eine
            Formel definiert durch $\beta(y) \land \exists! x \ (\alpha(x) \land x = y)$. Auch in der
            abkürzenden Schreibweise gilt die Subjektvariable $x$ als gebunden, die Subjektvariable $y$ ist mit
            den obigen Einschränkungen frei wählbar und wird in der Abkürzung nicht weiter beachtet.
            Veränderungen von $\alpha$ in eine andere Formel $\alpha'$, die eventuell erforderlich sind, damit
            keine Variablenkollisionen mit Variablen aus $\beta$ entstehen, müssen jedoch auch in der Abkürzung
            durchgeführt werden. Alle Termbildungsregeln werden entsprechend erweitert. Der Ausdruck ist auch
            ersetzbar durch $\exists! y \ (\beta(y) \land \alpha(y)$ oder durch $\beta(y) \land \alpha(y)$.
            \end{rul}


            Für eingeschränkte Quantoren gelten analog zu \hyperref{elmpred} entsprechende Formeln.
            \\
            +++


          ]]>
        </LATEX>
      </INTRODUCTION>
    </SECTION>
  </CHAPTER>
  <BIBLIOGRAPHY>
    <ITEM label="witheruss">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{A.N. Whitehead, B. Russell}, Principia Mathematica, Cambridge University Press, London 1910
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{A.N. Whitehead, B. Russell}, Principia Mathematica, Cambridge University Press, London 1910
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
    <ITEM label="bernays">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{P. Bernays}, Axiomatische Untersuchung des Aussagen-Kalkuls der {\glqq Principia Mathematica\grqq}, Math. Zeitschr. 25 (1926), 305-320
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{P. Bernays}, Axiomatische Untersuchung des Aussagen-Kalkuls der {\glqq Principia Mathematica\grqq}, Math. Zeitschr. 25 (1926), 305-320
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
    <ITEM label="hilback">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{D. Hilbert, W. Ackermann}, Grundzüge der theoretischen Logik, 2nd ed., Berlin: Springer, 1938. English version: Principles of Mathematical Logic, Chelsea, New York 1950, ed. by R.~E.~Luce.
           See also \url{http://www.math.uwaterloo.ca/~snburris/htdocs/scav/hilbert/hilbert.html}
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{D. Hilbert, W. Ackermann}, Grundzüge der theoretischen Logik, 2. Ed., Springer, Berlin 1938.
          Siehe auch \url{http://www.math.uwaterloo.ca/~snburris/htdocs/scav/hilbert/hilbert.html}
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
    <ITEM label="novikov">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{P.S. Novikov}, Elements of Mathematical Logic, Edinburgh: Oliver and Boyd, 1964.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{P.S. Novikov}, Grundzüge der mathematischen Logik, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1973
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
    <ITEM label="mendelson">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{E. Mendeslson}, Introduction to Mathematical Logic, 3rd. ed., Belmont, CA: Wadsworth, 1987.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{E. Mendeslson}, Introduction to Mathematical Logic, 3. ed., Wadsworth, Belmont, CA 1987
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
    <ITEM label="guenter">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{V.~Günther}, Lecture {\glqq Mathematik und Logik\grqq}, given at the University of Hamburg, 1994/1995.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{V.~Günther}, Vorlesung {\glqq Mathematik und Logik\grqq}, gehalten an der Universität Hamburg, Wintersemester 1994/1995
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
    <ITEM label="meyling">
      <LATEX language="en">
        <![CDATA[
           \emph{M. Meyling}, Hilbert II, Presentation of Formal Correct Mathematical Knowledge, Basic Concept,
           \url{http://www.qedeq.org/current/doc/project/qedeq_basic_concept_en.pdf}.
        ]]>
      </LATEX>
      <LATEX language="de">
        <![CDATA[
          \emph{M. Meyling}, Hilbert II, Darstellung von formal korrektem mathematischen Wissen, Grobkonzept, \url{http://www.qedeq.org/current/doc/project/qedeq_basic_concept_de.pdf}
        ]]>
      </LATEX>
    </ITEM>
  </BIBLIOGRAPHY>
</QEDEQ>
